“Demokratie
braucht
politische Bildung”

Zeitschrift Außerschulische Bildung Ausgabe 2-2019

Zeitschrift "Außerschulische Bildung" Ausgabe 2-2019: Emotionen in der politischen Bildung

Emotionen und politische Bildung

Die Beiträge dieser Ausgabe reflektieren die Bedeutung von Emotionen in Politik, Demokratie und Gesellschaft aus politikwissenschaftlicher Perspektive, nehmen kommunikationswissenschaftliche und psychologische Aspekte in den Blick und zeigen, in welcher Weise Emotionen Gegenstand, Impulsgeber und Gestaltungselement politischer Bildung sind. Politische Bildung will motivieren, neugierig machen, anregen und Interesse wecken. Sie will das selbsttätige Handeln fördern. All diese Anliegen haben mit Emotionen zu tun, daher muss sich auch politische Bildung mit ihnen auseinandersetzen. In allen Beiträgen wird deshalb diskutiert, wie die politische Bildung dazu beitragen kann, den Umgang mit Emotionen in politischen Kontexten zu fördern und Kommunikationsbarrieren abzubauen. Es geht darum, Räume für das Thema "Emotionen" zu eröffnen und die Reflexion über die eigenen Emotionen und die der anderen zu fördern.

 

Aus dem Inhalt:

  • Benötigen wir eine demokratische Emotionspolitik? Zur problematischen Stellung von Gefühlen in Politik und Gesellschaft
  • Das Fürchten lehren! Angst, authentischer Ärger und moralisierende Emotionszuschreibungen in Politik und Populismus
  • Politik mit der Wut. Wie der Rechtspopulismus mit Emotionen die Demokratie bedroht
  • Furcht, Zorn und Mitgefühl. Emotionen als Impulsgeber und Gegenstand der politischen Bildung
  • "Weinen (allein) bildet nicht". Gedenkstättenarbeit im Spannungsfeld zwischen Emotionalität und Sachlichkeit
  • Fieden Fühlen?! Wie Emotionen in der Friedensbildung globalpolitische Bedeutung haben