“Demokratie
braucht
politische Bildung”

Projekt „anders statt artig – Kreative Ideen für interkulturelles Lernen"

anders statt artig – Kreative Ideen für interkulturelles Lernen
Foto: Elke Schumacher

Informationen für Ortsjugendbeauftragte, Ortsjugendleitungen und Aktive der THW-Jugend in NRW

 

Komm zu den Bezirksschulungen 2018 und sichere dir deinen Methodenkoffer für den Jugenddienst!

 

Das Projekt „anders statt artig“ bietet euch als Ortsjugendbeauftragte und Ortsjugendleitungen der THW-Jugend in Nordrhein-Westfalen ab März 2018 die Möglichkeit, bei unseren Bezirksschulungen in NRW den Methodenkoffer für den Jugenddienst kennenzulernen.

Von Funkrallye über Brett-und Planspiel hinzu einem Taschenhandbuch und weiteren Ideen für den Jugenddienst ist für jede/n was dabei! Im Anschluss an die Bezirksschulung erhältst du den Methodenkoffer für deine Ortsjugend!

 

Sa, 17. März 2018 von 09-19 Uhr: OV Detmold für die Bezirke Arnsberg, Bielefeld und Münster

Sa, 28. April 2018 von 09-19 Uhr: OV Witten für die Bezirke Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen und Olpe

Sa, 09. Juni 2018 von 09-19 Uhr: OV Neuss für die Bezirke Aachen, Düsseldorf, Köln, Mönchengladbach und Wesel

 

Du hast Interesse?
Dann melde ich ab jetzt bei Tabea Janson per Email mit Name, Alter und Ortsverband an.
Alle weiteren Informationen findest du unter
http://andersstattartig.eu/termine-und-berichte und auf Facebook.

 

Wir freuen uns auf dich!

 

Zum Projekt

In Kooperation mit der Landesjugend des Technischen Hilfswerks in Nordrhein-Westfalen (THW-Jugend NRW) führt der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. von Juli 2016 bis Juli 2018 das Modellprojekt „anders statt artig – Kreative Ideen für interkulturelles Lernen“ durch. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“.

 

Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, die interkulturelle Kompetenz der THW-Jugend NRW zu erhöhen und einen verbandlichen Öffnungsprozess zu unterstützen, der die gesellschaftliche Ausdifferenzierung und Heterogenität in seinen Verbands- und Mitgliederstrukturen widerspiegelt. Auf der Grundlage einer ausführlichen Bedarfsanalyse sollen passgenaue, neue und niedrigschwellige Angebote, Methoden und Materialien entwickelt werden, die dazu beitragen, die Hemmnisse in den Köpfen der Menschen und in den Strukturen des Verbandes dauerhaft und nachhaltig abzubauen. Der besondere Ansatz dabei liegt darin, dass den Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht einfach fertige Methoden zum Anwenden vorgelegt werden, sondern sie Teil der Entwicklung sind.

 

Dabei verfolgen die Projektpartner einen dreistufigen Ansatz: Teile der Methoden werden vorab von einer Steuerungsgruppe auf Grundlage ihrer beruflichen Erfahrung erarbeitet und der Zielgruppe zum Erproben zur Verfügung gestellt. Diese werden dann durch die Teilnehmenden weiterentwickelt. In einem zweiten Schritt werden Angebote auch direkt mit den Teilnehmenden entwickelt. Hinzu kommt in einer dritten Dimension die Erprobung der Angebote und Maßnahmen durch die THW-Ortsjugenden, die ihre Rückmeldungen dazu an die Steuerungsgruppe des Projekts geben. Bei diesem Vorgehen liegt ein nicht unterschätzender Faktor darin, dass die Seminarteilnehmenden bereits durch das eigene Erleben und Mitarbeiten sensibilisiert werden und ihre Erfahrungen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Verband tragen.

 

Die im Projekt entwickelten Angebote, Methoden und Materialien zum interkulturellen Lernen können über den Kreis der THW-Jugend NRW hinaus auch in anderen THW-Landesjugenden sowie von anderen Trägern und Einrichtungen der politischen Bildung eingesetzt und genutzt werden und tragen damit zur Weiterentwicklung der Praxis politischer Bildung bei.

Förderer: 
Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“