Vom 26. bis 29. Mai 2026 fand im Gesamteuropäischen Studienwerk (GESW) in Vlotho die diesjährige Fachtagung für Hauswirtschaftsleitungen in Bildungseinrichtungen des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten statt. Unter dem Motto „Hauswirtschaft – Aktuelle Entwicklungen und neueste Standards“ bot die Veranstaltung eine Plattform für Fachwissen, praxisnahe Einblicke und kollegialen Austausch zu drängenden Themen der Branche.
Was braucht Demokratie in Zeiten von Polarisierung, manipulierten digitalen Räumen und sinkendem Vertrauen in Institutionen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die internationale Konferenz „New Power in Youth – Beyond Polarisation: Youth Renewing Democracy“ am 26. Juni 2026 in Tallinn, Estland. Fachkräfte aus Jugendarbeit, Forschung und Politik diskutierten gemeinsam mit Teilnehmenden aus ganz Europa darüber, wie demokratische Teilhabe gestärkt und Demokratie „von unten“ erneuert werden kann.
Am 27. Mai 2026 kam in Bonn der Runde Tisch der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zusammen: Rund 30 Vertreter*innen aus den verschiedensten Institutionen und Organisationen politischer Bildung trafen sich auf Einladung des Referats Richtlinienförderung der bpb. Der AdB ist in diesem Gremium stark vertreten: Neben der Geschäftsführerin Ina Bielenberg sind zahlreiche Aktive aus AdB-Mitgliedseinrichtungen Teil des Gremiums.
Timișoara (Rumänien) wurde vom 21. bis 23. April 2026 zum Treffpunkt europäischer Fachkräfte aus Jugendarbeit, Bildung und Digitalisierung. Im Rahmen des Projekts DIYW-ROAD diskutierten die Teilnehmenden, wie kritisches Denken, demokratische Teilhabe und digitale Kompetenzen in der Jugendarbeit gestärkt werden können.
Am Dienstag, den 19. Mai 2026, war der AdB zum Jahresempfang des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, in der Alte Münze in Berlin-Mitte eingeladen. Unter dem Motto „Demokratie braucht Inklusion“ bot die Veranstaltung Raum für wichtige politische Impulse, persönliche Begegnungen und zahlreiche Gespräche rund um Inklusion und Barrierefreiheit.
Am 19. Mai 2026 begrüßte der AdB eine hochrangige Delegation des Korean Educational Development Institute (KEDI) sowie Vertreter*innen des koreanischen Bildungsministeriums und regionaler Bildungsverwaltungen zu einem Fachgespräch im Haus der Jugendarbeit und Jugendhilfe e. V. (HdJ) in Berlin.
Der AdB hat gemeinsam mit seinen Partnern der gemeinnützigen Jugendreisen ein konstruktives Gespräch mit dem Koordinator der Bundesregierung für den Tourismus und verschiedenen Bundestagsabgeordneten geführt. Es ging u. a. um die Barrierefreiheit und energetische Sanierung von Einrichtungen, um Inklusion und Teilhabe aller, um Schutzkonzepte und rechtliche Fragen.
Damit die Kinder- und Jugendbildung im AdB auch nach 2028 weiter bedarfsgerecht und zukunftsfähig bleibt, hat der AdB auf Beschluss des Vorstands einen Neukonzeptionsprozess gestartet. Es fanden sieben Beteiligungsworkshops mit Leitungen und pädagogischen Fachkräften der politischen Jugendbildung statt. Es wurden Bedarfe erhoben und Ideen entwickelt, wie die Gestaltung einer zukünftigen Förderung aussehen könnte.
„Beteiligung für alle! Kinder- und Jugendparlamente diversitätsorientiert gestalten“ war der Titel des Fachtags, zu dem am 28. April 2026 über 60 Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendbeteiligung, der politischen Bildung und der kommunalen Verwaltung in der Jugendherberge Berlin Ostkreuz zusammenkamen.
Vom 16.–19. März 2026 trafen sich die Partner der vom AdB koordinierten und von Erasmus+ geförderten Strategischen Partnerschaft „Digital Youth Work – Rights sensitive, Accessible, Open and Democratic“ bei der Partners Bulgaria Foundation in Sofia. Es wurde u. a. an der Veröffentlichung des Handbuchs „More than Go with the Flow“ gearbeitet.
Alterssperren allein reichen nicht – doch was braucht Jugend(sozial)arbeit wirklich, um junge Menschen im digitalen Raum zu stärken? Damit setzten sich 24 angehende Jugendsozialarbeitende im Policy Lab der EH Ludwigsburg auseinander. Sie beschäftigten sich mit psychosozialer Resilienz, mit Algorithmen-Transparenz und mit verbindlichen Schutzstandards.
Extrem rechte Gewalt gegen Menschen mit (kognitiven) Behinderungen ist ein bislang wenig beachtetes und erforschtes Feld. Am 24. März 2026 wurde diese Fragestellung im Rahmen des Projekts SPREAD und zugleich im Kontext des AdB-Jahresthemas „Politische Bildung in Zeiten rechtsextremer Bedrohung“ in einem zweistündigen Online-Workshop beleuchtet.