Damit die Kinder- und Jugendbildung im AdB auch nach 2028 weiter bedarfsgerecht und zukunftsfähig bleibt, hat der AdB auf Beschluss des Vorstands einen Neukonzeptionsprozess gestartet. Es fanden sieben Beteiligungsworkshops mit Leitungen und pädagogischen Fachkräften der politischen Jugendbildung statt. Es wurden Bedarfe erhoben und Ideen entwickelt, wie die Gestaltung einer zukünftigen Förderung aussehen könnte.
„Beteiligung für alle! Kinder- und Jugendparlamente diversitätsorientiert gestalten“ war der Titel des Fachtags, zu dem am 28. April 2026 über 60 Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendbeteiligung, der politischen Bildung und der kommunalen Verwaltung in der Jugendherberge Berlin Ostkreuz zusammenkamen.
Vom 16.–19. März 2026 trafen sich die Partner der vom AdB koordinierten und von Erasmus+ geförderten Strategischen Partnerschaft „Digital Youth Work – Rights sensitive, Accessible, Open and Democratic“ bei der Partners Bulgaria Foundation in Sofia. Es wurde u. a. an der Veröffentlichung des Handbuchs „More than Go with the Flow“ gearbeitet.
Alterssperren allein reichen nicht – doch was braucht Jugend(sozial)arbeit wirklich, um junge Menschen im digitalen Raum zu stärken? Damit setzten sich 24 angehende Jugendsozialarbeitende im Policy Lab der EH Ludwigsburg auseinander. Sie beschäftigten sich mit psychosozialer Resilienz, mit Algorithmen-Transparenz und mit verbindlichen Schutzstandards.
Extrem rechte Gewalt gegen Menschen mit (kognitiven) Behinderungen ist ein bislang wenig beachtetes und erforschtes Feld. Am 24. März 2026 wurde diese Fragestellung im Rahmen des Projekts SPREAD und zugleich im Kontext des AdB-Jahresthemas „Politische Bildung in Zeiten rechtsextremer Bedrohung“ in einem zweistündigen Online-Workshop beleuchtet.
Vom 16.–20. März 2026 fand die diesjährige Zentrale Arbeitstagung (ZAT) im Programm „Politische Jugendbildung im AdB“ (2023–2028) in der Akademie Waldschlösschen in Gleichen bei Göttingen statt. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie kann politische Jugendbildung queersensibel gestaltet werden?
Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird neu organisiert und umgebaut. Hinter dieser harmlos klingenden Formulierung verbirgt sich die Beendigung von rund 200 Innovationsprojekten, denen eine vierjährige Laufzeit in Aussicht gestellt wurde, sowie die Beendigung des Programmbereichs zur Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur.
Die Ausgabe 1/2026 der Fachzeitschrift „Außerschulische Bildung. Zeitschrift der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung“ widmet sich in ihrem Schwerpunkt dem Thema Generationengerechtigkeit. Die Beiträge bieten fundierte Analysen sowie praxisnahe Impulse für eine gerechtere Gestaltung des Zusammenlebens zwischen den Generationen.
Essen umgibt uns täglich und nur selten geht es um die Frage, woher die Lebensmittel kommen und unter welchen Bedingungen Menschen für die Herstellung gearbeitet haben. Um diesen Fragen nachzugehen, hieß es vom 19. bis 21. Januar 2026 für 21 Auszubildende aus Brandenburg: raus aus dem Alltag und rein ins Seminarvergnügen – willkommen in der Bildungsstätte Villa Fohrde e. V.
Anfang März 2026 kamen fast einhundert Kolleg*innen aus den Mitgliedseinrichtungen des AdB im Gustav-Stresemann-Institut Bonn zusammen, um sich über ihre Praxis, Angebote und aktuellen Themen auszutauschen, gegenwärtige Herausforderungen zu formulieren und gemeinsam an der Weiterentwicklung der Profession politischer Bildung zu arbeiten.
In Zeiten, in denen rechtsextreme und rechtspopulistische Akteur*innen Debatten gezielt emotionalisieren, Fakten relativieren und Verunsicherung erzeugen, geraten politische Bildner*innen zunehmend unter Druck. Das Fortbildungskonzept stärkt Fachkräfte der politischen Bildung darin, souverän auf manipulative Argumentationsmuster, extremistische Narrative und strategische Störversuche in Bildungssettings zu reagieren.
Seit dem 1. März 2026 ist Sönke Rix Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Ebenfalls neu im Amt seit Anfang März ist Dr. Volker Ullrich als Vizepräsident.