Seit dem 1. März 2026 ist Sönke Rix Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Ebenfalls neu im Amt seit Anfang März ist Dr. Volker Ullrich als Vizepräsident.
Alle drei Monate lädt der AdB zum Online-Austausch „Digitale Bildungspraxis für Fachkräfte“ ein. Dabei treffen sich Interessierte aus den Mitgliedsorganisationen, um über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der digitalen politischen Bildung zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Die Runde steht jeweils unter einem oder zwei Schwerpunktthemen.
Mit der Veröffentlichung des englischsprachigen „Competence Framework for Facilitators in Non‑Formal Civic Education“ gewinnt das Kompetenzprofil für Fachkräfte der politischen Bildung international an Bedeutung. Die zugleich erschienene zweite deutsche Auflage belegt eine breite fachliche Resonanz.
Im November 2025 kamen Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Tunesien zusammen, um Antworten auf diese Frage zu finden. In Hammamet, Tunesien, beschäftigten sie sich mit Mehrfachdiskriminierung und Intersektionalität. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie verschiedene Formen von Diskriminierung zusammenwirken und wie ein solidarisches Miteinander gelingen kann.
Der Sächsische Landtag hat das Gesetz zur Einführung einer Qualifizierungszeit beschlossen und gibt den Beschäftigten damit ab 1. Januar 2027 das Recht auf Freistellung für Weiterbildung. Zwar ist die bezahlte Qualifizierungszeit auf drei Tage begrenzt, aber es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, den der AdB sehr begrüßt!
Der Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU ist ein Planungsinstrument, das die Ausgaben der EU für einen Zeitraum von sieben Jahren festlegt. Der aktuelle Vorschlag der Europäischen Kommission umfasst die Jahre 2028 bis 2034.
Gemeinsam mit rund 40 anderen Organisationen hat der AdB eineinhalb Jahre an einer Selbstverpflichtung zum verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz gearbeitet. Mittlerweile ist der „Code of Conduct für eine demokratische KI“ mitsamt Begleitmaterialien erschienen – und bereits über 150 Organisationen haben ihn mitgezeichnet.
Zwischen dem 1. und 3. Dezember 2025 wurde die Alte Feuerwache e. V. / Jugendbildungsstätte Kaubstraße zum Lern- und Begegnungsort für acht Schüler*innen der Ruth-Cohn-Schule, einem Berliner Oberstufenzentrum. Gemeinsam setzten sie sich mit Fragen von Vielfalt und gesellschaftlicher Teilhabe auseinander, in einem Rahmen, der politische Bildung erfahrungsorientiert, niedrigschwellig und nah an den Lebenswelten der Teilnehmenden ermöglichte.
Mit dem Fachtag #meinklima am 9. September 2025 in Frankfurt am Main zog basa e. V. Bilanz eines dreijährigen Modellprojekts zur Beteiligung prekarisierter Jugendlicher im Diskurs um Klimakrise und Klimagerechtigkeit. Im Fokus stand TikTok als zentrales Medium, um junge Perspektiven sichtbar zu machen. Vor Fachpublikum wurden Projekterkenntnisse präsentiert, Erfahrungen reflektiert und offene Fragen gemeinsam diskutiert.
Organisiert von Soziale Bildung e. V. kamen im Sommer 2025 insgesamt 60 Jugendliche aus Frankreich, Italien, Polen und Deutschland in Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) zusammen, um sich im Rahmen des ART CAMPs intensiv mit Fragen von Klasse, Klassismus, sozialer Gerechtigkeit und Demokratie auseinanderzusetzen. In politischen Bildungsformaten und künstlerischen Workshops entwickelten sie eigene Perspektiven und Ausdrucksformen in Musik, Theater, Film und Kunst.
Am 21. Oktober 2025 um 10:37 Uhr starteten zwölf gut gelaunte Jugendliche aus Rostock mit dem Regionalexpress nach Leipzig zur Jugendbildungsreise von Soziale Bildung e. V. Die gemeinsam geplante Reise führte zu vielfältigen Programmstationen und bot Raum für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Leben in der DDR und den Erfahrungen der Umbruchzeit kurz vor und nach 1989.