Dass junge Menschen ihre Forderungen direkt mit EU-Vertreter*innen diskutieren, ist selten. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. (IBB) ermöglichte dies im Netzwerk Generation Europe – The Academy: Jugendliche aus neun europäischen Ländern präsentierten Ende 2025 in Brüssel ein Policy Paper mit 28 Empfehlungen für die europäische Jugendpolitik.
Social Media prägt unsere Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, doch zentrale Plattformen stehen immer wieder in der Kritik: Datenschutzbedenken, intransparente Algorithmen und mangelnde Mitbestimmung sind nur einige der Herausforderungen. Doch es gibt Alternativen!
IJAB e. V. – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und der Europarat luden Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendbildung und auch das AdB-Projekt DIYW-ROAD zur Konferenz „Democracy in Action – Youth Work Matters“ vom 3.–5. Dezember 2025 in das Europäische Jugendzentrum in Straßburg (FR) ein.
Die neue Ausgabe der Fachzeitschrift „Außerschulische Bildung. Zeitschrift der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung“ ist erschienen. Sie widmet sich dem aktuellen Thema des deutsch-deutschen Einigungsprozesses, der auch nach 35 Jahren die Menschen in Ost und West herausfordert. Welche Rolle spielt die politische Bildung, wenn es darum geht, die Geschichte des Transformationsprozesses aufzuarbeiten und die Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen?
Vom 16. bis 19. November 2025 veranstaltete das AdB-Mitglied Lernort Stadion e. V. im Rahmen des EU-geförderten Projekts CEFS – Civic Education in the Football Stadium ein internationales Partnertreffen in Berlin. Ein besonderer Höhepunkt war die feierliche Gründung des International Network for Education in Stadiums (INES) am 18. November 2025 in der Belgischen Botschaft.
Sind wir in der politischen Bildung gut aufgestellt, wenn es um aktuelle Herausforderungen angesichts rechtsextremer Bedrohung geht? Um diese Frage zu diskutieren und konkrete Anregungen für den Umgang im Bildungsalltag zu finden, trafen sich am 25. und 26. November 2025 ca. 70 politischen Bildner*innen im Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V. zur diesjährigen AdB-Fachtagung.
Vom 26. bis 27. November 2025 fand im Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., Bad Bevensen, die Mitgliederversammlung des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten e. V. statt. Neben der inhaltlichen Diskussion über die Weiterentwicklung des Verbandes wurden neue Mitglieder in den AdB aufgenommen.
Auf Einladung der Landshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, Landesregierung Kunasek/Österreich, wurde das AdB-Projekt Digital Youth Work – rights sensitive, open, accessible and democratic (DIYW ROAD) am 20. November 2025 nach Graz zur steiermärkischen „Zukunftswerkstatt Europa“ eingeladen.
Vom 13. bis 15. Oktober 2025 tagte die AdB-Fachkommission Geschlechterreflektierte Bildung bei lila_bunt – Feministische Bildung, Praxis & Utopie e. V. in Zülpich. Die queer-feministische Bildungsstätte versteht sich als Raum für solidarisches Lernen, politische Bildung und intersektionale Praxis – ein Ort, der queere, feministische und machtkritische Bildungsarbeit mit intersektionalen Perspektiven verbindet.
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesjugendministerium, Mareike Wulf, hat Mitte November 2025 die Funktion der Kinderbeauftragten übernommen. Der AdB gratuliert herzlich und hofft, dass mit dieser Benennung die Interessen aller Kinder und jungen Menschen und deren Teilhabechancen die notwendige Unterstützung erhalten.
In der politischen Bildung liegt der Fokus oftmals auf kognitiven Prozessen und auf unserem Verstand. Eine Workshop-Reihe von politischbilden.de erprobte das Potenzial körperbasierter Ansätze in der Bildungspraxis.
Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) um 9,8 Mio. Euro auf 261,1 Mio. Euro erhöht. Der AdB begrüßt die Stärkung, zeigt sich jedoch tief enttäuscht, dass die bundeszentrale Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe, und damit auch die bundeszentralen Träger wie der AdB, von der Aufstockung unberücksichtigt bleibt.