Bildungsstätten sind Orte politischer Bildung, Begegnung und Teilhabe – und zugleich Räume, in denen junge Menschen sich sicher fühlen sollen. Die neuen Themenseiten auf adb.de zum Kinder- und Jugendschutz bietet Mitgliedseinrichtungen eine Auswahl an Materialien und Hinweisen sowie Informationen zu Fortbildungs- und Austauschformaten rund um Schutzkonzepte.
Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB) hat seinen Online-Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Darin wird sichtbar, wie der AdB aktiv auf aktuelle Herausforderungen, auf Veränderungen in der politischen Landschaft und in der politischen Bildung selbst reagiert.
Die Ausgabe 2/2026 der Fachzeitschrift „Außerschulische Bildung. Zeitschrift der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung“ widmet sich dem Thema „Zukunft Demokratie-Bildung“. Welche Zukunft haben Demokratie und Bildung in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche?
Vom 26. bis 29. Mai 2026 fand das diesjährige Trends Lab in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e. V. statt. Engagierte Fachleute aus über zehn Ländern diskutierten aktuelle Themen wie Friedensbildung, Digitalisierung, Information Disorder, Intersektionalität und die Rolle der Zivilgesellschaft.
Vom 26. bis 29. Mai 2026 fand im Gesamteuropäischen Studienwerk (GESW) in Vlotho die diesjährige Fachtagung für Hauswirtschaftsleitungen in Bildungseinrichtungen des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten statt. Unter dem Motto „Hauswirtschaft – Aktuelle Entwicklungen und neueste Standards“ bot die Veranstaltung eine Plattform für Fachwissen, praxisnahe Einblicke und kollegialen Austausch zu drängenden Themen der Branche.
Was braucht Demokratie in Zeiten von Polarisierung, manipulierten digitalen Räumen und sinkendem Vertrauen in Institutionen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die internationale Konferenz „New Power in Youth – Beyond Polarisation: Youth Renewing Democracy“ am 26. Mai 2026 in Tallinn, Estland. Fachkräfte aus Jugendarbeit, Forschung und Politik diskutierten gemeinsam mit Teilnehmenden aus ganz Europa darüber, wie demokratische Teilhabe gestärkt und Demokratie „von unten“ erneuert werden kann.
Am 27. Mai 2026 kam in Bonn der Runde Tisch der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zusammen: Rund 30 Vertreter*innen aus den verschiedensten Institutionen und Organisationen politischer Bildung trafen sich auf Einladung des Referats Richtlinienförderung der bpb. Der AdB ist in diesem Gremium stark vertreten: Neben der Geschäftsführerin Ina Bielenberg sind zahlreiche Aktive aus AdB-Mitgliedseinrichtungen Teil des Gremiums.
Timișoara (Rumänien) wurde vom 21. bis 23. April 2026 zum Treffpunkt europäischer Fachkräfte aus Jugendarbeit, Bildung und Digitalisierung. Im Rahmen des Projekts DIYW-ROAD diskutierten die Teilnehmenden, wie kritisches Denken, demokratische Teilhabe und digitale Kompetenzen in der Jugendarbeit gestärkt werden können.
Am Dienstag, den 19. Mai 2026, war der AdB zum Jahresempfang des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, in der Alte Münze in Berlin-Mitte eingeladen. Unter dem Motto „Demokratie braucht Inklusion“ bot die Veranstaltung Raum für wichtige politische Impulse, persönliche Begegnungen und zahlreiche Gespräche rund um Inklusion und Barrierefreiheit.
Am 19. Mai 2026 begrüßte der AdB eine hochrangige Delegation des Korean Educational Development Institute (KEDI) sowie Vertreter*innen des koreanischen Bildungsministeriums und regionaler Bildungsverwaltungen zu einem Fachgespräch im Haus der Jugendarbeit und Jugendhilfe e. V. (HdJ) in Berlin.
Der AdB hat gemeinsam mit seinen Partnern der gemeinnützigen Jugendreisen ein konstruktives Gespräch mit dem Koordinator der Bundesregierung für den Tourismus und verschiedenen Bundestagsabgeordneten geführt. Es ging u. a. um die Barrierefreiheit und energetische Sanierung von Einrichtungen, um Inklusion und Teilhabe aller, um Schutzkonzepte und rechtliche Fragen.
Damit die Kinder- und Jugendbildung im AdB auch nach 2028 weiter bedarfsgerecht und zukunftsfähig bleibt, hat der AdB auf Beschluss des Vorstands einen Neukonzeptionsprozess gestartet. Es fanden sieben Beteiligungsworkshops mit Leitungen und pädagogischen Fachkräften der politischen Jugendbildung statt. Es wurden Bedarfe erhoben und Ideen entwickelt, wie die Gestaltung einer zukünftigen Förderung aussehen könnte.