Koloniale Denkmuster prägen bis heute unser Denken, unsere Institutionen und selbst das, was wir für neutral oder universell halten. Doch wie lassen sich diese Strukturen durchbrechen? Die neue Ausgabe der Fachzeitschrift „Außerschulische Bildung“ widmet sich in ihrem Schwerpunkt dem dekolonialen Lernen und dem damit zusammenhängenden Konzept des Verlernens.
Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB) hat seinen Online-Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Darin wird sichtbar, wie der AdB aktiv auf aktuelle Herausforderungen, auf Veränderungen in der politischen Landschaft und in der politischen Bildung selbst reagiert.
Welche Zukunft haben Demokratie und Bildung in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche? In einer Zeit, in der Populismus, Rechtsextremismus und Autoritarismus an Einfluss gewinnen, in der ökologische Krisen und soziale Ungleichheit das Miteinander schwer belasten?
Was bedeutet es, zwischen Generationen gerecht zu handeln? Die aktuelle Ausgabe unserer Fachzeitschrift widmet sich dieser zentralen Frage und zeigt: Generationengerechtigkeit ist eine vielschichtige demokratische Herausforderung, die weit über das häufig bemühte Bild eines Konflikts zwischen Alt und Jung hinausgeht. Sie berührt zentrale Zukunftsfragen unserer Gesellschaft: den Umgang mit der Klimakrise, die sozialen Sicherungssysteme, die Verteilung politischer Macht sowie das Verhältnis von Globalem Süden und Globalem Norden.
35 Jahre nach der Wiedervereinigung wird immer wieder deutlich: Die Deutsche Einheit ist kein abgeschlossener Prozess. Ost und West sind eng verflochten, gemeinsame Werte haben an Gewicht gewonnen – und doch bleiben Unterschiede bestehen. In Biografien und Strukturen spiegeln sich weiterhin unterschiedliche Erfahrungen wider. In Ostdeutschland sind Gefühle von Benachteiligung und das Bedürfnis nach Anerkennung vielerorts präsent. Einheit bedeutet nicht Angleichung um jeden Preis, sondern die Fähigkeit, Vielfalt auszuhalten und demokratisch zu gestalten.
Vom 26. bis 27. November 2025 fand im Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., Bad Bevensen, die Mitgliederversammlung des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB) statt. Bereits im Vorfeld hatten zwei Organisationen einen Antrag auf Mitgliedschaft gestellt. Nach eingehender Beratung empfahl der Vorstand der Mitgliederversammlung, Each One Teach One e. V. (EOTO), Berlin, als ordentliches Mitglied sowie das PLING Kollektiv, Hamburg, als assoziiertes Mitglied aufzunehmen. Die assoziierte Mitgliedschaft ist auf drei Jahre begrenzt. In dieser Zeit kann das noch sehr junge PLING Kollektiv seine Strukturen und sein pädagogisches Konzept der politischen Bildung weiterentwickeln und eine ordentliche Mitgliedschaft beantragen.
Vertrauen ist das unsichtbare Fundament unseres Zusammenlebens. Es befähigt Menschen zum Handeln, ermöglicht Kooperation, Kompromisse und Mitbestimmung. Ob in Familie, Bildung, Medien oder Politik – ohne Vertrauen funktionieren weder Gemeinschaft noch Demokratie. Doch was passiert, wenn dieses Fundament ins Wanken gerät?
Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. hat zusammen mit dem Deutschen Bundesjugendring, dem Deutschen Jugendherbergswerk e. V., der Deutschen Sportjugend, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. und der BAG Katholisches Jugendreisen eine Stellungnahme zur Ausgestaltung des Bildungs- und Betreuungssondervermögens im Interesse junger Menschen veröffentlicht.
Die Fachzeitschrift „Außerschulische Bildung. Zeitschrift der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung“ widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe dem hochaktuellen und drängenden Thema „Rechtsterrorismus in Deutschland“. Sie zeigt, dass rechtsextreme Gewalt keine Randerscheinung ist, sondern eine tief verwurzelte, vielfach unterschätzte Bedrohung – ideologisch, strukturell und zunehmend global vernetzt.
Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB) veröffentlicht mit dem Kompetenzprofil für Fachkräfte der politischen Bildung ein wegweisendes Instrument zur Stärkung, Professionalisierung und Sichtbarkeit des Feldes – als Open Educational Resources (OER).
Wie politisch ist der Sport – und wie politisch darf er sein? Diese Frage steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Außerschulische Bildung“. Die Beiträge der Ausgabe zeigen vielfältige Berührungspunkte zwischen Sport, Politik und politischer Bildung. Sie beleuchten anhand konkreter Beispiele, Projekte und Konzepte, wie Sport als Instrument genutzt werden kann, um gesellschaftliche Themen aufzugreifen, demokratische Werte zu vermitteln und diskriminierungsfreie Räume zu schaffen.