Zwischen dem 1. und 3. Dezember 2025 wurde die Alte Feuerwache e. V. / Jugendbildungsstätte Kaubstraße zum Lern- und Begegnungsort für acht Schüler*innen der Ruth-Cohn-Schule, einem Berliner Oberstufenzentrum. Gemeinsam setzten sie sich mit Fragen von Vielfalt und gesellschaftlicher Teilhabe auseinander, in einem Rahmen, der politische Bildung erfahrungsorientiert, niedrigschwellig und nah an den Lebenswelten der Teilnehmenden ermöglichte.
Mit dem Fachtag #meinklima am 9. September 2025 in Frankfurt am Main zog basa e. V. Bilanz eines dreijährigen Modellprojekts zur Beteiligung prekarisierter Jugendlicher im Diskurs um Klimakrise und Klimagerechtigkeit. Im Fokus stand TikTok als zentrales Medium, um junge Perspektiven sichtbar zu machen. Vor Fachpublikum wurden Projekterkenntnisse präsentiert, Erfahrungen reflektiert und offene Fragen gemeinsam diskutiert.
Organisiert von Soziale Bildung e. V. kamen im Sommer 2025 insgesamt 60 Jugendliche aus Frankreich, Italien, Polen und Deutschland in Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) zusammen, um sich im Rahmen des ART CAMPs intensiv mit Fragen von Klasse, Klassismus, sozialer Gerechtigkeit und Demokratie auseinanderzusetzen. In politischen Bildungsformaten und künstlerischen Workshops entwickelten sie eigene Perspektiven und Ausdrucksformen in Musik, Theater, Film und Kunst.
Am 21. Oktober 2025 um 10:37 Uhr starteten zwölf gut gelaunte Jugendliche aus Rostock mit dem Regionalexpress nach Leipzig zur Jugendbildungsreise von Soziale Bildung e. V. Die gemeinsam geplante Reise führte zu vielfältigen Programmstationen und bot Raum für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Leben in der DDR und den Erfahrungen der Umbruchzeit kurz vor und nach 1989.
Das ist nicht nur für die Jugendlichen ein echt ungewöhnliches Bild: eine Frau im Rollstuhl seilt sich von einer Brücke ab. Was macht sie da oben? Wie ist sie da hochgekommen? Darf sie das einfach so machen? Und dann sitzt sie im Seminarraum der Villa Fohrde, einer Bildungsstätte im Westen Brandenburgs: Cécile Lecomte, „Autorin, Bewegungsarbeiterin [und] Kletteraktivistin mit Rheuma“, die sich den Themen Klimakrise und Inklusion widmet.
Vom 16. bis 23. August 2025 kamen in der Potsdamer Bildungsstätte HochDrei e. V. junge Erwachsene zwischen 18 und 26 Jahren zusammen, um im Rahmen eines Projekts die Verfolgung sexueller Minderheiten im Nationalsozialismus und ihre aktuelle Situation zu besprechen.
Die Fachgruppe Soziale Frage und politische Teilhabe im Bundesprogramm „Politische Jugendbildung im Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB)“ hat in einem gemeinschaftlichen Projekt eine Bildungsfahrt vom 13. bis 17. April 2025 nach Berlin organisiert, an der junge Menschen aus fünf Bundesländern teilnehmen konnten.
Anfang März 2025 trafen sich junge Erwachsene im Rahmen ihres FSJs in der Jugendbildungsstätte Kaubstraße in Berlin, um gemeinsam über Themen zu sprechen, die oft zu wenig Raum bekommen oder über die häufig in hitzigen, polarisierenden Debatten gestritten wird. „Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus“ lautete der Titel des fünftägigen Seminars – und das allein ließ erahnen: Hier wird es komplex. Und emotional.
Vom 5. bis 7. Februar 2025 haben sich Schüler*innen der BBS in einem Workshop im Europahaus Aurich mit den Themen Freiheit und Antisemitismus auseinandergesetzt. Dabei war stets die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart im Fokus.
Vom 20. bis 22. Januar 2025 fand das Seminar „FSJ im Queerformat“ an der Akademie Waldschlösschen statt. Dabei erhielten 31 engagierte Menschen im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt auseinanderzusetzen. Als FSJ-Trägerorganisation war die Türkische Gemeinde Niedersachen e. V. Kooperationspartner des Seminars.
Wie können Fachkräfte der OKJA Klassismuskritik und Armutssensibilität in ihre Praxis integrieren? Zwei Fortbildungen im Herbst 2024 boten Raum zur Reflexion und zur Entwicklung konkreter Handlungsschritte. Das Ziel: Junge Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft in ihrer politischen Handlungsfähigkeit stärken.
Wie hängen Verschwörungsmythen mit Antisemitismus zusammen, wo liegen deren antisemitische Kontinuitäten? Warum sind sie gerade in Krisenzeiten so verlockend? In der Veranstaltung am 17. Dezember 2024, bestehend aus Gedenkstättenfahrt und Workshop, lernten die Teilnehmenden historische Hintergründe und Bezüge zu aktuellen antisemitischen Verschwörungserzählungen und ihre Handlungsmöglichkeiten im Umgang damit kennen.