Programmberichte

Praxisberichte

Ein zweitöckiges Haus mit weißer Fassade und Natursteinsockel, Außentreppe steht in einer verschneiten Gartenanlage. Blauer Himmel.

Praxisbericht Alte Feuerwache/Jugendbildungsstätte Kaubstraße: Gemeinsam sprechen, streiten und entscheiden

Zwischen dem 1. und 3. Dezember 2025 wurde die Alte Feuerwache e. V. / Jugendbildungsstätte Kaubstraße zum Lern- und Begegnungsort für acht Schüler*innen der Ruth-Cohn-Schule, einem Berliner Oberstufenzentrum. Gemeinsam setzten sie sich mit Fragen von Vielfalt und gesellschaftlicher Teilhabe auseinander, in einem Rahmen, der politische Bildung erfahrungsorientiert, niedrigschwellig und nah an den Lebenswelten der Teilnehmenden ermöglichte.

Fünf Personen sitzen auf Stühlen auf einem Podium, im Hintergrund ein Fenster und ein rotes Plakat mit dem Text 'DIE WELT ZERBRICHT. SOLIDARITÄT VERBINDET.' Hinter den Personen eine Projektion #MEINKLIMA

Praxisbericht basa e. V.: Klima, Gerechtigkeit und Social Media: Der Fachtag #meinklima macht Stimmen junger Menschen hörbar

Mit dem Fachtag #meinklima am 9. September 2025 in Frankfurt am Main zog basa e. V. Bilanz eines dreijährigen Modellprojekts zur Beteiligung prekarisierter Jugendlicher im Diskurs um Klimakrise und Klimagerechtigkeit. Im Fokus stand TikTok als zentrales Medium, um junge Perspektiven sichtbar zu machen. Vor Fachpublikum wurden Projekterkenntnisse präsentiert, Erfahrungen reflektiert und offene Fragen gemeinsam diskutiert.

Große Gruppe von Menschen unterschiedlichen Alters sitzt und steht auf einer hölzernen Tribüne im Freien, einige winken in die Kamera.

Praxisbericht Soziale Bildung e. V.: Was hat Klasse mit Gerechtigkeit zu tun? Jugendliche aus Europa setzen sich im ART CAMP 2025 kreativ mit sozialer Ungleichheit auseinander

Organisiert von Soziale Bildung e. V. kamen im Sommer 2025 insgesamt 60 Jugendliche aus Frankreich, Italien, Polen und Deutschland in Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) zusammen, um sich im Rahmen des ART CAMPs intensiv mit Fragen von Klasse, Klassismus, sozialer Gerechtigkeit und Demokratie auseinanderzusetzen. In politischen Bildungsformaten und künstlerischen Workshops entwickelten sie eigene Perspektiven und Ausdrucksformen in Musik, Theater, Film und Kunst.

Mehrere Personen befinden sich in einem Ausstellungsraum mit modernen, rot-weißen Informationstafeln und großformatigen Wandbildern. Einige sitzen auf einer Bank, andere stehen oder gehen. Die Decke ist mit sichtbaren Kabeln und Beleuchtungselementen ausgestattet. Die Atmosphäre wirkt ruhig und konzentriert.

Praxisbericht Soziale Bildung e. V.: People and Politics on a Journey – eine Jugendbildungsreise

Am 21. Oktober 2025 um 10:37 Uhr starteten zwölf gut gelaunte Jugendliche aus Rostock mit dem Regionalexpress nach Leipzig zur Jugendbildungsreise von Soziale Bildung e. V. Die gemeinsam geplante Reise führte zu vielfältigen Programmstationen und bot Raum für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Leben in der DDR und den Erfahrungen der Umbruchzeit kurz vor und nach 1989.

Cécile Lecomte im Rollstuhl mit Notizblock und schwarzer Tasche mit grünem Baum-Symbol, umgeben von sitzenden Personen in einem Raum mit Flipcharts und Pinnwand.

Praxisblick, Villa Fohrde e. V.: „Klimakrise inklusive Lösungen“ – Klimagerechtigkeit, Ableismus & Inklusion als Seminarthemen

Das ist nicht nur für die Jugendlichen ein echt ungewöhnliches Bild: eine Frau im Rollstuhl seilt sich von einer Brücke ab. Was macht sie da oben? Wie ist sie da hochgekommen? Darf sie das einfach so machen? Und dann sitzt sie im Seminarraum der Villa Fohrde, einer Bildungsstätte im Westen Brandenburgs: Cécile Lecomte, „Autorin, Bewegungsarbeiterin [und] Kletteraktivistin mit Rheuma“, die sich den Themen Klimakrise und Inklusion widmet. 

Drei angedeutete Personen von hinten vor einem bunten Hintergrund mit den Worten 'FAIR?TEILUNG FAIR?ÄNDERUNG' in großen weißen Buchstaben.

Bildungsfahrt Berlin – FAIR¿TEILUNG FAIR¿ÄNDERUNG

Die Fachgruppe Soziale Frage und politische Teilhabe im Bundesprogramm „Politische Jugendbildung im Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB)“ hat in einem gemeinschaftlichen Projekt eine Bildungsfahrt vom 13. bis 17. April 2025 nach Berlin organisiert, an der junge Menschen aus fünf Bundesländern teilnehmen konnten.

Praxisblick, Alte Feuerwache/Kaubstraße: Zwischen Emotion, Widerspruch und Solidarität – Ein Seminar über Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus in Berlin

Anfang März 2025 trafen sich junge Erwachsene im Rahmen ihres FSJs in der Jugendbildungsstätte Kaubstraße in Berlin, um gemeinsam über Themen zu sprechen, die oft zu wenig Raum bekommen oder über die häufig in hitzigen, polarisierenden Debatten gestritten wird. „Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus“ lautete der Titel des fünftägigen Seminars – und das allein ließ erahnen: Hier wird es komplex. Und emotional. 

Praxisblick, Akademie Waldschlösschen: FSJ im Queerformat

Vom 20. bis 22. Januar 2025 fand das Seminar „FSJ im Queerformat“ an der Akademie Waldschlösschen statt. Dabei erhielten 31 engagierte Menschen im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt auseinanderzusetzen. Als FSJ-Trägerorganisation war die Türkische Gemeinde Niedersachen e. V. Kooperationspartner des Seminars.

Praxisblick, IKAB e.V.: Fortbildung zu Klassismuskritik und Armutssensibilität in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA): Gesellschaftliche Teilhabe für alle ermöglichen

Wie können Fachkräfte der OKJA Klassismuskritik und Armutssensibilität in ihre Praxis integrieren? Zwei Fortbildungen im Herbst 2024 boten Raum zur Reflexion und zur Entwicklung konkreter Handlungsschritte. Das Ziel: Junge Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft in ihrer politischen Handlungsfähigkeit stärken.

Praxisblick, Europahaus Aurich: Workshop „Antisemitismus Heute“: Antisemitische Kontinuitäten verstehen

Wie hängen Verschwörungsmythen mit Antisemitismus zusammen, wo liegen deren antisemitische Kontinuitäten? Warum sind sie gerade in Krisenzeiten so verlockend? In der Veranstaltung am 17. Dezember 2024, bestehend aus Gedenkstättenfahrt und Workshop, lernten die Teilnehmenden historische Hintergründe und Bezüge zu aktuellen antisemitischen Verschwörungserzählungen und ihre Handlungsmöglichkeiten im Umgang damit kennen. 

Veröffentlichungen / Materialien