Fortbildung: Antisemitismus in Schule und Gesellschaft – erkennen, verstehen, pädagogisch handeln

Die zweitägige Fortbildung für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in Schule thematisiert unterschiedliche Erscheinungsformen von Antisemitismus sowie Möglichkeiten des pädagogischen Handelns im schulischen Alltag. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus und israelbezogenem Antisemitismus sowie der Austausch über Erfahrungen aus der Praxis.

Datum

Veranstaltungsart

Veranstaltung zum Jahresthema

Veranstaltungsort

Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland in Papenburg e. V.
Spillmannsweg 30
26871 Papenburg

Veranstalter

Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland in Papenburg e. V.

Kooperationspartner

Anne Frank Zentrum e. V.

Am ersten Veranstaltungstag „Antisemitismus – erkennen, verstehen, handeln“ geht es um unterschiedliche Erscheinungsformen und Funktionen von Antisemitismus. Thematisiert wird, wie alte antisemitische Bilder von Jüdinnen*Juden bis heute fortwirken sowie aktuelle Erfahrungen jüdischer Menschen in Deutschland. Außerdem werden pädagogische Handlungsmöglichkeiten diskutiert – beispielsweise dann, wenn »Du Jude« auf dem Schulhof als Schimpfwort genutzt wird.

Der zweite Veranstaltungstag „Umgang mit israelbezogenem Antisemitismus“ widmet sich pädagogischen Herausforderungen im Kontext der Terrorangriffe der Hamas am 7. Oktober 2023 und des darauffolgenden Kriegs in Gaza. Im Fokus stehen Fragen danach, welche Äußerungen über den Staat Israel als antisemitisch eingeordnet werden müssen, welche Funktionen antisemitische Aussagen erfüllen und wie ein adäquater pädagogischer Umgang mit den Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen im »Nahen Osten« in Deutschland aussehen kann.

Die Fortbildung wird in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum e.V. und dem Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA) durchgeführt.