Blick über die Schulter einer Person, Person mit schwarzem Stift in ein Notizbuch schreibt. Das liegt auf dem Oberschenkel.

Pädagogische Fachkraft (w/m/d) für profeministische/ kritische Jungen*arbeit und Gewaltprävention in Teilzeit (50 %)

Bewerbungsfrist: 31.08.2026 | Mosaik Deutschland e. V. sucht eine Pädagogische Fachkraft (w/m/d) für profeministische Jungen*arbeit und Gewaltprävention in Teilzeit (50 %). Gemeinsam mit dem Frauennotruf Heidelberg e. V. entsteht ein neues Bildungsangebot für Heidelberger Schulen. Die Stelle ist bis Ende 2028 befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. Vergütung in Anlehnung an den TVöD.

Mosaik Deutschland e.V. ist ein 2013 gegründeter zivilgesellschaftlicher Träger der politischen Bildungsarbeit. Er ist regional und bundesweit in den Themenfeldern politische Bildung, Antidiskriminierung sowie Prävention von Extremismus und Hassgewalt tätig.

Angesichts zunehmender Herausforderungen an der Schnittstelle von sexualisierter und digitaler Gewalt, Antifeminismus, Queerfeindlichkeit und Demokratiefeindlichkeit soll ein neues Bildungsangebot zur geschlechtergerechten Gewaltprävention an Heidelberger Schulen entwickelt und umgesetzt werden.

Gemeinsam mit dem Frauennotruf Heidelberg e. V. entwickelt Mosaik Deutschland e. V. ein neues Bildungsangebot zur geschlechtergerechten Gewaltprävention an Heidelberger Schulen. Im Zentrum des Angebots steht eine profeministische, machtkritische und intersektionale Jungen*arbeit, die eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeitsbildern ermöglicht, Medienkompetenz und demokratische Handlungskompetenz stärkt und sich mit antifeministischen Narrativen auseinandersetzt. 

Stellenumfang:

  • In enger Zusammenarbeit mit dem Frauennotruf Heidelberg e.V. übernehmen Sie die eigenverantwortliche Umsetzung der Jungen*arbeit im Rahmen des neuen Kooperationskonzepts. Dazu gehören u. a.:
  • Konzeption und Durchführung von Workshops zu kritischer Männlichkeit, Antifeminismus, digitaler Gewalt und Gewaltprävention für Jungen* an Heidelberger Schulen (ab Sekundarstufe II)
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Frauennotruf Heidelberg e.V. bei der gemeinsamen Entwicklung und Durchführung des Workshopkonzepts sowie bei gemeinsamen Einheiten mit der gesamten Schulklasse
  • Vor- und Nachbereitung der Workshops mit Schulsozialarbeit, Lehrkräften und ggf. Schulleitungen
  • Planung und Durchführung von Fortbildungen, Vorträgen und Fachveranstaltungen für Fachkräfte zum Themenschwerpunkt kritische  Männlichkeit/profeministische Jungen*arbeit
  • Vermittlung von Medienkompetenz und demokratischer Handlungskompetenz mit Bezug zu digitalen Jugendphänomenen und antifeministischen Online-Communities (u. a. Manosphere)
  • Mitwirkung an regelmäßiger Super- und Intervision zur Qualitätssicherung der geschlechtergerechten Präventionsarbeit
  • Vernetzung und Gremienarbeit in Heidelberg sowie darüber hinaus und Repräsentation des Angebots bei Veranstaltungen
  • Dokumentation, Evaluation und konzeptionelle Weiterentwicklung des Angebots

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVöD. Die Stelle ist bis zum 31.12.2028 befristet. Eine Verlängerung wird angestrebt.