Ausgabe 3-2026: Verlernen lernen – Pädagogische Praxen der Dekolonialisierung
Die Ausgabe 3/2026 widmet sich dem dekolonialen Lernen und dem damit verbundenen Konzept des Verlernens. Die Beiträge zeigen konkrete Wege auf, wie dekoloniales Lernen gelingen kann. Im Mittelpunkt steht das Verlernen als bewusster Prozess, bei dem internalisierte Denk- und Machtstrukturen kritisch hinterfragt werden. Es geht nicht um Vergessen, sondern um die Infragestellung von Privilegien, Herrschaftsstrukturen und kolonialen Narrativen. Emotionen wie Irritation, Abwehr oder Schuld, aber auch die Lust, sich über Grenzen hinweg zu verbinden, spielen dabei eine zentrale Rolle.
Aus dem Inhalt:
- Kolonialismus und rassismuskritische Bildungspraxis
- Verlernen als zentrales Konzept dekolonialer und rassismuskritischer Bildung
- Ansätze und Orte des Verlernens in Bildung und Vermittlung
- Koloniales Denken, Rassismus und Antisemitismus in den nationalsozialistischen Expansionsplanungen
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- AB-3 2026: Leseprobe: Malte Kleinschmidt: Verlernen. Bildung als Praxis der Freiheitpdf, 172.7 KB
- AB-3 2026 Jahresthema: Tobias Ebbrecht-Hartmann: Auszeit von den Algorithmen. Die Bildungsplattform SHOAH STORIESpdf, 167.2 KB
- AB-3 2026 Impressumpdf, 116.24 KB