IKAB-Bildungswerk e. V.: Drei Länder, eine Frage – Wie können wir gemeinsam Diskriminierungen bekämpfen und Vielfalt zelebrieren?
Im November 2025 kamen Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Tunesien zusammen, um Antworten auf diese Frage zu finden. In Hammamet, Tunesien, beschäftigten sie sich mit Mehrfachdiskriminierung und Intersektionalität. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie verschiedene Formen von Diskriminierung zusammenwirken und wie ein solidarisches Miteinander gelingen kann.
In Workshops, bei Ausflügen und Sprachanimationen wurde diskutiert, gelacht und gelernt. Gleichzeitig blieb Raum, andere Sichtweisen kennenzulernen und Freundschaften zu knüpfen. Damit war die Begegnung nicht nur ein Ort für politische Bildung und gemeinsame Erlebnisse, sondern auch eine mögliche Antwort auf die eingangs gestellte Frage. Eine Teilnehmerin brachte es treffend auf den Punkt: „Diskriminierung stammt daher, dass wir uns fremd sind […]. Ich glaube, was wir als einzelne Person machen können, um sie zu bekämpfen, ist offen zu sein für neue Sichten, neue Erlebnisse und versuchen mit verschiedenen Menschen in Kontakt zu kommen.“
Genau hier setzt IKAB-Bildungswerk e. V. an: Gemeinsam mit Partnerorganisationen in Nordrhein-Westfalen, Frankreich und Tunesien organisiert der Verein transnationale Begegnungen, die jungen Menschen neue Perspektiven eröffnen – besonders denen, die sonst kaum Zugang zu solchen Angeboten haben. Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen demokratische Werte erlebbar, Vorurteile hinterfragt und Pluralität als Bereicherung erfahren werden. Begegnungen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern Haltungen verändern und so zu einer offenen, solidarischen Gesellschaft beitragen.
Das Projekt wurde durch das Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) und das Förderprogramm Erasmus+ Jugend der Europäischen Kommission finanziell unterstützt.
*Das Zitat wurde aus Verständlichkeitsgründen sprachlich leicht angepasst