Logo mit weißem Schriftzug 'DIYW Digital Youth Work' und Textfeld mit englischem Text 'Rights-sensitive, Open, Accessible, Democratic' auf Fuchsia-Hintergrund

Besser verbieten?! Digital Youth Work geht uns alle an!! Policy Paper veröffentlicht

Digitale Transformation, Nachhaltigkeit und das politische Engagement junger Menschen standen im Fokus von 15 Policy Labs, die in der von Erasmus+ geförderten Partnerschaft „Digital Youth Work“ in fünf Ländern durchgeführt wurden. Nun liegen die Ergebnisse aus der Diskussion mit jungen Menschen und Fachkräften der Jugendarbeit als Policy Paper vor.

Auch wenn die Themenbereiche Digitale Transformation, Nachhaltigkeit und das politische Engagement junger Menschen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben mögen, sind stehen sie doch für zentrale Fragen der Entwicklung demokratischer Politik in der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten. Die EU ist zuständig für die Regulierung der digitalen Märkte, die Grundrechte sowie die Klima- und Umweltpolitik. Dies hat Auswirkungen auf das Leben, die Chancen und das demokratische Engagement junger Menschen – heute und in Zukunft. Demokratie wird maßgeblich von den Entscheidungen beeinflusst, die wir hinsichtlich der Regulierung des Internets sowie der Bekämpfung des Klimawandels treffen. Daher sind diese Politikbereiche von zentraler Bedeutung für die politische Bildung und für die Jugendarbeit.

In den Policy Labs mit den Jugendlichen und Fachkräften der Jugendarbeit aus Deutschland, Österreich, Portugal, Spanien und Bulgarien wurden im Rahmen des Projekts Digital Youth Work – rights sensitive, open, accessible and democratic (DIYW ROAD) Herausforderungen benannt, denen junge Menschen in digitalen Räumen gegenüberstehen, wurden systemische Lücken in aktuellen Strategien und Praktiken identifiziert sowie Empfehlungen formuliert, die sich an EU-Institutionen, an die nationalen Ebenen, an Institutionen und Fachkräfte der Jugendarbeit und formaler Bildung sowie an digitale Plattformen richten.

Die deutsche Fassung steht als PDF-Download zur Verfügung. Für die Übertragung in den europäischen Kontext liegt das Positionspapier zudem in englischer Sprache vor.

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Georg Pirker
Georg Pirker

Georg Pirker

Referent für internationale Aufgaben

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