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braucht
politische Bildung”

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SemiFIT in EDC/HRE: Was ist eigentlich gute non-formale politische Bildungsarbeit mit jungen Menschen in Europa?

Erasmus+ Jugend in Aktion

Laufzeit: 2018 – 2019

 

Das Erasmus+ Projekt SemiFIT in EDC/HRE – "Seminar for Intercultural Trainers in EDC/HRE" – war eine modulare Seminarreihe, die sich an erfahrene Praktiker*innen aus der politischen Jugendbildung und aus angrenzenden Feldern wendete.

 

Gute politische Bildungsarbeit braucht gute Konzepte und qualifizierte Bildner*innen. Politische Bildung schafft Raum für Austausch und Reflexion, taucht ein in die Tiefe gesellschaftlicher Diskurse, macht Kontroversen sichtbar und eigenes Handeln erlebbar. Bildungsarbeit im europäischen und internationalen Kontext schafft Begegnungsräume auch für unterschiedliche Akteure mit unterschiedlichen Konzepten und Herangehensweisen. Sie erfindet sich immer wieder neu, um auf neue Herausforderungen adäquat reagieren zu können. Dabei steht die Haltung von Bildner*innen gegenüber Bildungsprozessen und Teilnehmenden, ihre Einstellung zu gesellschaftspolitischen Fragen, kurz der Kern der Profession im Fokus.

Fragestellungen

Im Kontext europäischer Bildungsarbeit mit jungen Menschen fokussierte das Projekt SemFIT folgende Fragen:

  • Welche Konzepte gibt es, um die Kompetenzen der Bildner*innen, um die Qualität des Designs und der Gestaltung von Lernprozessen, von Themensetzung, -findung und -planung weiterzuentwickeln?
  • Auf welche Bestände greifen wir hierbei zurück?
  • Was macht eigentlich non-formale Lernprozesse und nonformales Lernen aus?

Vorgehen

Konzipiert als eine Seminarreihe mit insgesamt drei Workshops stellte SemiFit die Perspektive von Bildner*innen in den Fokus. Das Auftaktseminar zum Projekt wurde vom 30. November bis 5. Dezember 2018 in Almunecar (ESP) durchgeführt. Der zweite Workshop stand unter dem Motto "Citizenship Education" und fand vom 29. April bis 5. Mai 2019 in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein in Werftpfuhl (Brandenburg) statt. Der dritte Workshop zum Thema "Blended Learning" führte die teilnehmenden Teamer*innen der politischen Bildung vom 14. bis 19. Oktober 2019 nach Trento, Italien.

 

In den Workshops wurden die Bildner*innen zu Teamenden und Prozessbegleiter*innen, zu Teilnehmenden und Planer*innen der eigenen Pädagogik. Mithilfe des Kompetenzmodells der European Training Strategy wurden dabei unterschiedliche Aspekte beleuchtet:

  • Was ist Qualität im non-formalen Lernen?
  • Was ist Qualität in Kooperationen?
  • Was bedeutet Qualität in Prozessen von politischer Bildung und was bedeutet sie aus der Sicht von Menschenrechtsbildung?
  • Was bedeutet Qualität unter dem Aspekt von Kompetenzerwerb, von Teilnehmendenorientierung von Reflexion und Partizipation in der Gesellschaft?

Partner im Projekt

Am Projekt beteiligt waren Partnerorganisationen aus 13 Ländern:

  • AdB e. V. (Koordination)
  • DARE (EU)
  • Jugendbildungstätte Kurt Löwenstein e. V. (DE)
  • MitOst e. V. (DE)
  • Cultue Goes Europe (DE)
  • Ecole Instrumen de Paix (IT)
  • Rete per Educare I Diritti Umani (IT)
  • Centro per la cooperazione InternazionaleTrento (IT)
  • Learni (ESP)
  • University of Peloponnese (GR)
  • Environment Online (GR)
  • Noored Ühiskonna Heaks (EE)
  • Education Development Centre (LV)
  • Inducar (PT)
  • Infinite opportunities (BG)
  • Partners Bulgaria Foundation (BG)
  • Carribean Education Foundation (NL, Sint Maarten)
  • Intercultural Institute Timisoara (RO)
  • Casei Corpului Didactic (RO)
  • Europäische Bildungsinitiative (AT)
  • Konnekt (HU)
  • Nefiks (SI)
Förderer: 
Das Projekt wurde im Rahmen des Programms Erasmus+ Jugend in Aktion der Europäischen Kommission unterstützt. Projektnummer: 2018 – 2 DE04-KA105-016879