Blick auf einen landwirtschaftlichen Nutzgarten mit verschiedenen Gemüsepflanzen in Reihen. Im Vordergrund sind Pflanzen mit grünen und roten Blättern zu sehen, dahinter weitere grüne Pflanzen. Im Hintergrund steht ein dichter Wald mit hohen Bäumen unter blauem Himmel.
Blick auf einen landwirtschaftlichen Nutzgarten mit verschiedenen Gemüsepflanzen in Reihen. Im Vordergrund sind Pflanzen mit grünen und roten Blättern zu sehen, dahinter weitere grüne Pflanzen. Im Hintergrund steht ein dichter Wald mit hohen Bäumen unter blauem Himmel.

Die Fachgruppe Klimakrise und sozial-ökologische Transformation beschäftigt sich mit der Frage, wie politische Bildung Perspektiven für eine gerechte und inklusive Zukunft eröffnen kann. Unser Fokus liegt auf dem Konzept der Klimagerechtigkeit: Wir beleuchten nicht nur ökologische, sondern auch soziale Dimensionen der Krise – sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene. Dabei arbeiten wir mit intersektionalen Zugängen, die Machtverhältnisse und strukturelle Ungleichheiten entlang von Klasse, Geschlecht und Herkunft sichtbar machen. Die historischen und gegenwärtigen Auswirkungen von Kolonialismus und Kapitalismus betrachten wir als zentrale Ursachen für die ökologische Krise. 

Der Globale Norden trägt die größte Verantwortung für die Klimakrise und muss sich bewusst sein, dass ausbeuterische Strukturen auch in vermeintlichen Lösungen der Klimakrise fortwirken. Entsprechend einer dekolonialen Bildungsarbeit ist es unser Anspruch, sich kritisch mit kolonialen Kontinuitäten auseinanderzusetzen. Dazu gehört, Perspektiven aus dem Globalen Süden Raum zu geben und im Umgang mit der Klimakrise von denen zu lernen, die seit Jahrzehnten von den Folgen betroffen sind. Gleichzeitig interessieren uns Utopien und Zukunftsentwürfe: Wie wollen wir in einer postfossilen Gesellschaft leben?

Besonders wichtig ist uns, Menschen zu erreichen, die bislang wenig Zugang zu klima- und gesellschaftspolitischen Diskursen haben. Wir entwickeln Methoden, die niedrigschwellig sind und neue Perspektiven eröffnen. Dabei fragen wir: Wie können Jugendliche mit wenig gesellschaftlicher Teilhabe ermutigt werden, sich mit der Klimakrise auseinanderzusetzen? Wie wird aus Wissen über Klimaveränderungen politisches Handeln? Unser Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen als handlungsfähig erleben – in ihrer Lebensrealität, mit ihren Fragen und Möglichkeiten.

Ihre Ansprechpersonen

Susanne Albani

Jugendbildungsreferent*in

Villa Fohrde Bildungs- und Kulturhaus e. V.

Telefon: +49 3383450282

E-Mail: susanne.albani [at] villa-fohrde.de (susanne[dot]albani[at]villa-fohrde[dot]de)

https://www.villa-fohrde.de/

Isabella Kuhne

Jugendbildungsreferent*in

Stätte der Begegnung e. V.

Telefon: +49 5733-91290

E-Mail: isabella.kuhne [at] staette.de

http://www.staette.de/

Robert Warmers

Jugendbildungsreferent*in

Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland in Papenburg e. V.

Telefon: +49 4961-9788-0

E-Mail: robert.warmers [at] hoeb.de (robert[dot]warmers[at]hoeb[dot]de)

https://www.hoeb.de/

Dr. Anna Maria Krämer

Jugendbildungsreferent*in

basa e. V. Bildungsstätte Alte Schule Anspach

Telefon: +49 6081912730

E-Mail: anna.kraemer [at] basa.de (anna[dot]kraemer[at]basa[dot]de)

https://basa.de/

Dennis Lange

Jugendbildungsreferent*in

Waldritter e. V.

Telefon: +49 2366 5080338

E-Mail: dennis.lange [at] waldritter.de (dennis[dot]lange[at]waldritter[dot]de)

https://www.waldritter.de/

Veranstaltungen

Multiplikator*innen-Fortbildung: Klimagerechtigkeit (wieder) zum Thema machen

Veranstaltung im „Programm politische Jugendbildung im AdB“
basa e. V. Bildungsstätte Alte Schule Anspach

Kein Idyll. Rechtsextremismus in ländlichen Räumen

Veranstaltung im „Programm politische Jugendbildung im AdB“
basa e. V. Bildungsstätte Alte Schule Anspach

Meldungen