“Demokratie
braucht
politische Bildung”

IJAB fordert: Jugendaktivitäten des Europarates ohne Budgetkürzungen fortsetzen!

Europa aktiv mitgestalten
Foto: AdB
28.06. 2019

AdB schließt sich Forderungen von IJAB an

Die IJAB-Mitgliederversammlung hat in ihrer Sitzung am 22. Mai 2019 den Vorstand beauftragt, die Bundesregierung und ihre Vertretung beim Europarat aufzufordern, sich für eine ausreichende finanzielle Ausstattung des Europarats einzusetzen und für den Erhalt des Jugendsektors beim Europarat zu votieren. Der AdB schließt sich Forderungen von IJAB – Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V. an.

 

Die Jugendabteilung des Europarats mit ihrer wertvollen Arbeit für die Demokratie- und Menschenrechtsbildung junger Menschen darf nicht gefährdet werden.

 

Der Europarat ist für die europäische und internationale Jugendarbeit sowie für die jugendpolitische Zusammenarbeit ein unverzichtbarer Partner. Doch dessen hervorragende Arbeit im Jugendbereich ist aufgrund mangelnder Finanzmittel im Jahr 70 nach seiner Gründung extrem gefährdet. Ursachen dafür sind u. a. wegfallende und ausbleibende Mitgliedsbeiträge. Aufgrund dieser Haushaltskrise legte der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, Anfang Mai 2019 einen Notfallplan vor. Dieser – von den Mitgliedsstaaten noch nicht beschlossene – Notfallplan sieht u. a. vor, den Jugendsektor des Europarats im Jahr 2021 komplett aus dem Haushalt zu streichen und stattdessen durch freiwillige Leistungen einzelner Mitgliedstaaten als „Partial Agreement“ zu ersetzen. Die Vielfalt der Angebote zur Weiterbildung junger Menschen einschließlich der Vermittlung europäischer Werte würden dadurch erheblich eingeschränkt oder müssten ganz aufgegeben werden. Die bewährten Institutionen müssten geschlossen und bewährte Verfahren zur Abstimmung der Zusammenarbeit aufgegeben werden.

 

Die Stellungnahme im Wortlaut finden Sie hier.

 

Quelle: IJAB