“Demokratie
braucht
politische Bildung”

Gehen oder bleiben? Die Maghrebstaaten und die Flüchtlingspolitik: Was kann politisch-kulturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit bewirken?

30. Nov 2020 bis 4. Dez 2020

Migration nach Europa hat vielfältige Ursachen. Der Maghrebraum ist eine Durchgangs- und Ursprungsregion für Migrantinnen und Migranten, die versuchen nach Europa zu gelangen.

 

Im vergangenen Jahr fanden Wahlen in Tunesien und Algerien statt. Zu einer vollendeten Demokratie hat sich seit dem arabischen Frühling allerdings nur Tunesien entwickeln können. In Algerien ist der Prozess der politischen Öffnung seit den 90er Jahren ins Stocken geraten, auch wenn Teile der Zivilgesellschaften Veränderungen fordern. Nebenan in Marokko versuchen Königshaus und Regierung eine langsame demokratische Transformation des einst autoritär regierten Landes.

 

Im Seminar wird die innen-, wirtschafts- und sozialpolitische Lage der Maghrebstaaten in den Blick genommen und diskutiert, wie Deutschland und Europa im Rahmen des kulturellen Austauschs und der Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik die Nachbarländer stützen und zu Partnern in den Nord-Süd-Beziehungen machen können. Ein interaktives Planspiel verdeutlicht die Herausforderungen der Migrations- und Entwicklungspolitik der EU. 

 

Lernziel: Befähigung zur Reflexion über politische und gesellschaftliche Hintergründe desArabischen Frühlingsund dessen Auswirkungen auf die Maghreb-Region im Speziellen sowie über die Rolle der EU.

 

Veranstalter: 
Europäische Akademie Bayern
Veranstaltungsort: