TeamUp Pro geht seit diesem Sommer einen Schritt weiter: Fachkräfte erhalten die Möglichkeit, internationale Methodik und Didaktik kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Auch Jugendarbeiter*innen, die bisher ausschließlich im nationalen Kontext gearbeitet haben, können sich mit TeamUp Pro auf internationales Terrain begeben.

TeamUp und TeamUp Pro sind deutsch-polnisch-ukrainische Formate, die durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) gefördert werden. Seit Kriegsbeginn 2022 haben Projekte mit Teilnehmenden aus der Ukraine eine besondere Bedeutung gewonnen – sie sind wichtiger denn je. In den Begegnungen geht es darum, internationale Bildung trotz Krieg fortzuführen und die Auswirkungen des Krieges auf die Gesellschaften aktiv und dialogisch zu thematisieren. Ukrainische Partner*innen betonen, dass internationaler Austausch und gemeinsame Arbeit heute noch bedeutsamer sind als zuvor.

Ein Highlight von TeamUp und TeamUp Pro ist die Entwicklung gemeinsamer Projektideen und deren Präsentation im Projekt-Pitch. In diesem Jahr entstand bei den Jugendlichen ein Digital Detox Projekt, während Fachkräfte unter anderem eine Projektidee entwickelten, in der Jugendliche die Chancen und Risiken von KI im Bildungssystem abwägen. Spätestens an diesem Punkt wurde den Teilnehmenden deutlich: Es braucht mehr als neue Kontakte und kreative Ideen, damit aus einem Pitch Realität wird. Internationale Arbeit ist immer auf verlässliche und unabhängige Förderung angewiesen. Dafür genügt es nicht, wenn Bildungsstätten und Teilnehmende überzeugt sind – auch die Politik ist gefragt, mit einem #internationalheart!

Ihre Ansprechperson

Claudia Hempel

Assistenz im Bereich internationale Fördermittelbewirtschaftung

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E-Mail: hempel [at] adb.de (hempel[at]adb[dot]de)