“Demokratie
braucht
politische Bildung”

Wie digital kann Partizipation sein?

Foto: Christoph Kröger
18.12. 2013

Abschlusstagung und Handlungshilfe des AdB-Projekts „Blended learning Democracy“

Zum Abschluss des zweijährigen AdB-Projekts „Blended Learning Democracy“ kamen die Projektakteure aus den beteiligten Bildungsstätten und weitere interessierte Fachkräfte der politischen Bildung vom 11. bis 12. Dezember 2013 in der Kreuzberger Alten Feuerwache in Berlin zusammen, um die Projektergebnisse zu diskutieren und Perspektiven für das Online-Lernen in der politischen Bildung zu entwickeln.
In seinem Einführungsvortrag machte der Politikwissenschaftler Daniel Roleff deutlich, dass die Erfahrungen mit der Nutzung der Web 2.0-Möglichkeiten für den Ausbau der eDemokratie eher ernüchternd seien. Für die erfolgreiche Umsetzung von Konzepten zur ePartizipation sei es daher geboten, zunächst die Ziele und spezifischen Bedarfe an digitaler Unterstützung zu klären und nicht den Medieneinsatz in den Vordergrund zu stellen bzw. als Selbstzweck zu definieren.
Der Projektleiter Christoph Kröger stellte anschließend die zentralen Ergebnisse des zweijährigen Projekts vor. Zur Qualifizierung der Vor-Ort-Projekte erwies sich die sechstägige Fortbildung der Projektverantwortlichen zu Online-Trainern und Online-Trainerinnen als zielführend, um die onlinegestützten Bildungs- und Partizipationsprozesse entsprechend zu gestalten.
Den zweiten Teil der Abschlusstagung nutzten die Teilnehmenden zur Information über ähnliche Projekte und verabredeten, dass der AdB auch zukünftig die Einbeziehung des Online-Lernens in die politische Bildungsarbeit durch geeignete Projekte vorantreiben wird.

 

Ein wichtiges Produkt des Projekts ist die Handlungshilfe „Stadt – Land – Web. Jugendliche gestalten Partizipation vor Ort im Netz“. Sie richtet sich an Fortbildner/-innen, Dozentinnen und Dozenten und pädagogische Mitarbeiter/-innen. Es werden praxisbezogene Anregungen und Tipps für politische Jugendbildung und den Einsatz verschiedener Methoden und Tools des Web 2.0 gegeben.

 

Die Broschüre steht zum Download bereit oder kann als Printversion angefordert werden.