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Ausstellung: Weiße Wölfe – eine grafische Reportage über rechten Terror

13.02.2017 bis 31.03.2017

In der grafischen Reportage „Weiße Wölfe“ enthüllen Autor David Schraven und Zeichner Jan Feindt neonazistische Ideologie. Sie zeigen: Es sind regionale Gruppierungen wie jene in Dortmund, die Anschläge nach Art des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) erst möglich machen.

Die Stadt Dortmund tief im Ruhrgebiet hat eine der vitalsten Neonazi-Szenen Deutschlands. Gewalttäter haben hier Familien aus ihren Häusern vertrieben. Sie haben im Laufe der Jahre mehrere Menschen umgebracht. Heute ziehen sie mit Fackeln vor Flüchtlingsheime und schicken Journalisten Todesanzeigen. Warum fahren Nazis aus Thüringen ausgerechnet nach Dortmund, um dort einen Türken zu ermorden? Auf der Suche nach einer Antwort hat Autor David Schraven zusammen mit dem Zeichner Jan Feindt die in der Ausstellung gezeigte grafische Reportage entwickelt. Anhand der Biographie eines Dortmunder Jugendlichen, der immer tiefer in eine Welt aus Hass und Rassenwahn abtaucht, deckt die Ausstellung die internationalen Verflechtungen rechtsradikaler Terrorgruppen auf.

Ein Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen, BürgerInnenbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar (BgR), Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW), JournalistInnenkollektiv correctiv, Stadt Weimar.

 

Veranstaltungsort: Haus 1 der Stadtverwaltung Weimar, Schwanseestraße 17, 99423 Weimar

Veranstalter: 
Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW)